Eine straff gespannte Hauptschnur zieht sich vom Rutenende bis zum Rig quer durchs Wasser. Für Karpfen ist das wie ein Stolperdraht. Schwimmen sie dagegen, werden sie misstrauisch oder verlassen den Platz. Ein Backlead, auf Deutsch Absenkblei, drückt die Schnur auf den Grund. Dort stört sie weder Fische noch Boote oder Wasservögel.

Es gibt drei Bauarten mit ganz unterschiedlichen Aufgaben: Captive Backleads an einer eigenen Schnur, Clip-Absenker, die auf der Hauptschnur hinuntergleiten, und Flying Backleads, die direkt vor dem Rig sitzen. In diesem Backlead Vergleich stellen wir dir sechs Absenkbleie von Paradox Fishing, Magic Baits, Korda, Anaconda und Fox vor.

Hinweis zu Blei: Viele Absenker bestehen aus Blei oder enthalten es. Wasch dir nach dem Hantieren die Hände, bevor du isst oder Köder anfasst. Lass verlorene Bleie nicht am Ufer liegen und prüf die Gewässerordnung, ob dort Einschränkungen für Bleigewichte gelten.

Transparenzhinweis: Die Buttons und Produktlinks in diesem Beitrag sind Affiliate-Links zu Amazon. Als Amazon-Partner verdient Fangpilot an qualifizierten Verkäufen. Für dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Wir haben die Absenkbleie nicht selbst im Praxistest gehabt. Alle technischen Daten stammen aus den Angaben der Hersteller und aus den Produktbeschreibungen der Händler (Stand: September 2026). Wo sich Angaben widersprechen oder fehlen, sagen wir dir das.

Backlead Vergleich: die 6 Absenkbleie auf einen Blick

ModellStärkeEckdaten laut Hersteller
1. Paradox Fishing AbsenkbleiGlide-Clip in drei Gewichten20, 30 oder 40 g, Glide-Clip, 9er-Pack bei 20 g
2. Magic Baits Absenkblei mit Schnur 95 gCaptive Backlead mit Wickelbrett95 g, 1 Stück, mit Schnur und Wickelbrett
3. Korda Flying BackleadsKleine Absenker direkt vor dem Rig5 Stück, 5 Einsätze für Geflecht, 4 g laut Datenblatt
4. Magic Baits Downrigger BackleadsEinhand-Clip, mehrere Gewichte3 Stück, Glide-Clip, Variante 20 g
5. Anaconda Backlead 115 gSchweres Captive Backlead im Doppelpack2 Stück, je 115 g, einstellbarer Clip
6. Fox Edges Downrigger Back WeightsCamo-Absenker mit lösbarem Clip3 Stück, Variante 21 g, Clip löst sich unter Druck

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Captive, Clip oder Flying: die drei Backlead-Arten

Welches Backlead du brauchst, hängt davon ab, wo die Schnur stört. Vor der Rutenspitze, im Mittelwasser oder direkt am Futterplatz.

BauartWirkt woBeispiel im Vergleich
Captive BackleadVor der Rutenspitze, im UferbereichMagic Baits 95 g, Anaconda 115 g
Clip-AbsenkerGleitet ein Stück die Schnur hinunterParadox, Magic Baits Downrigger, Fox Downrigger
Flying BackleadDirekt vor dem Rig am FutterplatzKorda Flying Backleads

Captive Backleads hängen an einer eigenen Schnur und werden nach dem Biss zurückgeholt. Clip-Absenker bleiben auf der Hauptschnur und kommen beim Einholen mit. Flying Backleads sitzen schon beim Wurf auf der Schnur und senken sie nahe am Köder ab.

Worauf du beim Kauf von Backleads achten solltest

Gewicht

Das Gewicht bestimmt, wie zuverlässig die Schnur unten bleibt. Leichte Clip-Absenker mit 20 bis 40 g reichen an ruhigen Seen. Bei Wind, Strömung oder Schnurbogen durch Kraut sind 95 oder 115 g wie bei Magic Baits und Anaconda sicherer. Flying Backleads sind bewusst leicht, laut Datenblatt 4 g bei Korda, weil sie mit ausgeworfen werden.

Verhalten im Drill

Ein Backlead darf den Drill nicht behindern. Captive Backleads von Magic Baits und Anaconda lösen sich laut Hersteller beim Aufnehmen der Rute von der Hauptschnur. Clip-Absenker bleiben auf der Schnur und rutschen mit. Fox hat bei den Downrigger Back Weights einen Clip eingebaut, der sich bei einem Hänger aus dem Blei löst.

Clip und Schnurtyp

Der Clip muss zu deiner Hauptschnur passen. Auf dünnem Geflecht rutschen manche Clips zu schnell oder sitzen nicht sicher. Korda liefert für die Flying Backleads extra Einsätze für geflochtene Schnur mit. Anaconda gibt an, dass der Clip auf verschiedene Schnurdurchmesser einstellbar ist. Welche Hauptschnur zu deiner Angelei passt, liest du im Ratgeber Angelschnur richtig auswählen.

Rückholbarkeit

Captive Backleads holst du über die eigene Schnur zurück und nutzt sie immer wieder. Clip-Absenker ohne Schnur kommen nur mit, wenn sie auf der Hauptschnur bleiben. Setzt sich ein solcher Absenker fest, ist er meist verloren. Wer an hindernisreichen Plätzen fischt, sollte das einplanen.

Farbe

Ein Absenker liegt auf dem Grund. Schwarz, Grün und Camo fallen dort weniger auf als blankes Metall. Fox setzt auf Camo, Magic Baits auf Grün, Paradox und Korda auf Schwarz.

Zusammenspiel mit dem Bissanzeiger

Eine abgesenkte Schnur verändert die Bissanzeige. Mit einem Captive Backlead hängt die Schnur zwischen Rute und Wasser schlaffer. Das gleichst du mit einem schwereren Swinger oder Hanger aus. Passende Modelle zeigt unser Hanger und Swinger Vergleich.

Die 6 Absenkbleie im Detail

Hier findest du jedes Modell mit den wichtigsten Daten laut Hersteller oder Händler. Dazu sagen wir dir, für wen es gut passt und wo du genauer hinschauen solltest.

1. Paradox Fishing Absenkblei

Die Absenkbleie von Paradox Fishing gibt es in 20, 30 und 40 g. In der 20-g-Variante bekommst du neun Stück. Der Clip heißt bei Paradox Glide-Clip: Du klippst das Blei einfach auf die Schnur, der Rest passiert laut Hersteller von allein. Das Blei gleitet die Schnur hinunter und drückt sie Richtung Grund.

Paradox nennt als Vorteil, dass sich die Schnüre im Drill weniger verheddern, wenn ein Fisch über eine andere Rute schwimmt. Die Bleie sind schwarz und rund geformt.

Eckdaten laut Herstellerangabe:

  • Gewichte: 20, 30 oder 40 g
  • Inhalt bei 20 g: 9 Stück
  • Glide-Clip zum Einklippen auf die Schnur
  • Form: rund, Farbe Schwarz
  • Material laut Datenblatt: Metall

Passt gut, wenn du mehrere Ruten fischst und einen Vorrat an einfachen Clip-Absenkern willst.

Weniger passend, wenn du das Blei nach dem Drill zurückholen willst. Eine Schnur zum Einholen hat dieses Modell nicht.

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2. Magic Baits Absenkblei mit Schnur 95 g

Dieses Absenkblei von Magic Baits (Vertrieb Angel-Berger) ist ein sogenanntes Captive Backlead. Es hängt an einer eigenen Schnur, deren Wickelbrett du am Rod Pod oder Bankstick befestigst. Liegt die Montage auf dem Platz, hängst du das Blei in die Hauptschnur ein und lässt es langsam an die gewünschte Stelle gleiten.

Nimmst du die Rute beim Biss auf, löst sich das Blei laut Hersteller von der Hauptschnur und stört im Drill nicht. Danach ziehst du es an seiner Schnur zurück. Mit 95 g ist es kräftig genug, um die Schnur auch vor der Rutenspitze sicher abzusenken.

Eckdaten laut Herstellerangabe:

  • Gewicht: 95 g
  • Inhalt: 1 Stück
  • Eigene Schnur mit Wickelbrett
  • Befestigung des Wickelbretts an Rod Pod oder Bankstick
  • Löst sich beim Aufnehmen der Rute von der Hauptschnur
  • Form: Tropfen

Passt gut, wenn du vor allem die Schnur im Uferbereich absenken und das Blei immer wieder einholen willst.

Weniger passend, wenn du die Schnur weit draußen in Platznähe ablegen willst. Dafür ist ein Flying Backlead gedacht.

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3. Korda Flying Backleads

Die Flying Backleads von Korda arbeiten anders als klassische Absenkbleie. Sie werden direkt an der Hauptschnur befestigt, oberhalb von Schlauch oder Vorfach. So senken sie die Schnur im Bereich des Köders ab, also dort, wo die Karpfen fressen. Die Hauptschnur liegt dann auf den letzten Metern vor dem Rig flach am Grund.

In der Packung sind fünf Flying Backleads. Für geflochtene Hauptschnur liegen fünf zusätzliche Einsätze bei, damit das Blei auch auf dünnem, glattem Geflecht richtig sitzt.

Eckdaten laut Herstellerangabe:

  • Inhalt: 5 Flying Backleads
  • Dazu: 5 Einsätze für geflochtene Hauptschnur
  • Befestigung an der Hauptschnur oberhalb von Tubing oder Vorfach
  • Gewicht laut Datenblatt: 4 g, Größe S
  • Farbe: Schwarz

Passt gut, wenn du vorsichtige Karpfen befischst und die Schnur direkt vor dem Köder unauffällig ablegen willst.

Weniger passend, wenn du die Schnur vor der Rutenspitze absenken willst, etwa wegen Booten oder Wasservögeln. Das leisten Flying Backleads nicht.

Hinweis: Die Beschreibung ist maschinell übersetzt und spricht zum Beispiel von „5 Rückleitungen pro Packung“. Gemeint sind fünf Backleads.

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4. Magic Baits Downrigger Backleads

Die Downrigger Backleads von Magic Baits gleiten über einen Glide-Clip auf der Hauptschnur zum Grund. Laut Hersteller läuft der Clip auf allen Hauptschnüren reibungslos und lässt sich mit einer Hand bedienen. Das ist praktisch, wenn du nachts mit der Kopflampe an der Rute stehst.

Die Packung enthält drei Absenkbleie. Magic Baits bietet verschiedene Gewichte an, in unserem Listing ist die 20-g-Variante in Grün hinterlegt.

Eckdaten laut Herstellerangabe:

  • Inhalt: 3 Stück
  • Glide-Clip, einhändig bedienbar
  • Gewicht in der gelisteten Variante: 20 g
  • Weitere Gewichte wählbar
  • Farbe: Grün

Passt gut, wenn du Clip-Absenker mit einfacher Bedienung suchst und Gewichte je nach Platz wählen willst.

Weniger passend, wenn du sichergehen willst, dass das Blei bei einem Hänger freikommt. Einen Löse-Mechanismus beschreibt das Listing nicht.

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5. Anaconda Backlead 115 g

Das Backlead von Anaconda ist mit 115 g das schwerste Absenkblei in diesem Vergleich. Im Doppelpack bekommst du zwei Stück. Du befestigst eine eigene Schnur daran und hängst es in die Hauptschnur ein. Laut Hersteller löst es sich beim Aufnehmen der Rute von der Hauptschnur und stört im Drill nicht.

Der Clip lässt sich laut Anaconda auf verschiedene Schnurdurchmesser einstellen. Das hohe Gewicht hilft bei Wind, Strömung oder weichem Grund, wo leichte Absenker die Schnur nicht zuverlässig unten halten.

Eckdaten laut Herstellerangabe:

  • Gewicht: 115 g pro Stück
  • Inhalt: 2 Stück
  • Clip auf verschiedene Schnurdurchmesser einstellbar
  • Löst sich beim Aufnehmen der Rute
  • Schnur zum Einholen: selbst anbringen
  • Form: Tropfen

Passt gut, wenn du bei Wind oder Strömung ein schweres Captive Backlead brauchst.

Weniger passend, wenn du ein fertiges System mit Schnur und Wickelbrett erwartest. Die Schnur musst du selbst ergänzen.

Hinweis: Als Marke steht im Datenblatt „anaconda cosméticos“, als Material legierter Stahl. Beides wirkt wie ein Eingabefehler. Das Produkt stammt vom Angelzubehör-Hersteller Anaconda.

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6. Fox Edges Downrigger Back Weights

Die Downrigger Back Weights von Fox kommen in der Camo-Optik der Edges-Serie. Sie halten die Hauptschnur am Gewässerboden. Fox nennt ausdrücklich Gewässer mit Bootsverkehr oder vielen Wasservögeln als Einsatzgebiet.

Interessant ist der Clip. Er sitzt halbfest mit einer Druck-Steckverbindung im Blei. Setzt sich das Absenkblei fest, löst sich der Clip unter Druck aus dem Blei. So soll ein Hänger nicht die ganze Montage gefährden.

Eckdaten laut Herstellerangabe:

  • Inhalt: 3 Absenkbleie im gewählten Gewicht
  • Gelistete Variante: 21 g
  • Clip halbfest per Druck-Steckverbindung, löst sich bei Hänger
  • Farbe: Camouflage

Passt gut, wenn du an Gewässern mit Booten oder Wasservögeln fischst und einen Clip willst, der sich bei einem Hänger löst.

Weniger passend, wenn du das Blei immer wieder einholen willst. Eine Schnur zum Zurückholen gehört nicht dazu.

Hinweis: Das Datenblatt nennt 18,9 g Artikelgewicht bei einer 21-g-Variante und Kunststoff als Material. Das passt nicht zusammen. Wir gehen von der Gewichtsangabe der Variante aus.

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So setzt du ein Backlead richtig ein

  1. Montage auslegen. Wirf aus oder leg die Montage ab und lass das Blei am Grund ankommen. Erst dann kommt das Backlead ins Spiel. Flying Backleads sind die Ausnahme, sie sitzen schon beim Wurf auf der Schnur.
  2. Schnur leicht spannen. Zieh die Schnur leicht straff, ohne das Rig zu bewegen. So gleitet der Absenker sauber hinunter.
  3. Backlead einklippen. Klipp das Blei an der Rutenspitze auf die Hauptschnur. Beim Captive Backlead befestigst du vorher das Wickelbrett am Rod Pod oder Bankstick.
  4. Langsam ablassen. Lass das Blei kontrolliert gleiten, statt es fallen zu lassen. Ein ruckartig fallendes Backlead kann das Rig vom Platz ziehen.
  5. Bissanzeiger nachjustieren. Hänge Swinger oder Hanger ein und stell die Spannung neu ein. Die abgesenkte Schnur verhält sich anders als eine straffe.

Wann Captive, wann Flying Backlead?

Beide Systeme lösen unterschiedliche Probleme. Die folgende Tabelle hilft dir bei der Wahl.

SituationCaptive BackleadFlying Backlead
Boote oder Wasservögel am UferGut geeignet, Schnur liegt ab der Rutenspitze untenWenig hilfreich, wirkt erst am Rig
Scheue Fische am FutterplatzWirkt nicht bis zum PlatzGut geeignet, Schnur liegt direkt vor dem Köder
Große DistanzNur UferbereichWirkt unabhängig von der Entfernung
WiederverwendungWird eingeholtBleibt auf der Hauptschnur

Viele Karpfenangler kombinieren beides: ein Flying Backlead für den Futterplatz und ein Captive Backlead für den Bereich vor dem Ufer. Wo die Kanten und Senken liegen, über die die Schnur läuft, findest du mit Markerfloat und Lotblei heraus.

Backleads und Hindernisse

Absenkbleie haben eine Kehrseite: Sie können sich an Muscheln, Steinen oder Holz festsetzen. Ein festsitzendes Backlead auf der Hauptschnur blockiert im schlimmsten Fall den Drill. Deshalb ist es so wichtig, dass sich Captive Backleads beim Anschlag lösen und Clip-Absenker im Notfall nachgeben.

An sehr hindernisreichen Plätzen fischst du lieber mit leichteren Absenkern oder verzichtest auf ein Backlead im Bereich der Hindernisse. Die Gesundheit des Fisches geht vor. Wie du einen Fisch nach dem Drill schonend versorgst, zeigt der Ratgeber Karpfen schonend versorgen.

Typische Fehler beim Einsatz von Backleads

  • Zu früh eingeklippt. Ein Backlead vor dem Ablegen der Montage zieht das Rig beim Absinken vom Platz.
  • Zu leicht gewählt. Bei Wind hebt sich die Schnur trotzdem an und der Effekt verpufft.
  • Bissanzeiger nicht angepasst. Eine schlaffe Schnur mit zu leichtem Swinger zeigt Fallbisse kaum an.
  • Falscher Clip für Geflecht. Auf glattem Geflecht rutscht ein ungeeigneter Clip bis zum Rig durch.
  • Hindernisse ignoriert. Ein festsitzendes Backlead an Muscheln oder Holz gefährdet Drill und Fisch.

Passende Fangpilot-Ratgeber für ruhige Schnüre

Häufige Fragen zum Backlead

Wofür braucht man ein Backlead?

Ein Backlead senkt die Hauptschnur auf den Grund. So stört sie keine Fische, Boote oder Wasservögel und die Karpfen werden am Platz weniger misstrauisch.

Was ist der Unterschied zwischen Captive und Flying Backlead?

Ein Captive Backlead hängt an einer eigenen Schnur und senkt die Hauptschnur ab der Rutenspitze ab. Ein Flying Backlead sitzt schon beim Wurf auf der Hauptschnur und senkt sie direkt vor dem Rig ab.

Wie schwer sollte ein Backlead sein?

Für ruhige Seen reichen 20 bis 40 g. Bei Wind oder Strömung sind schwerere Modelle mit 95 oder 115 g sicherer. Flying Backleads sind deutlich leichter, weil sie mit ausgeworfen werden.

Stört das Backlead beim Drill?

Captive Backleads lösen sich laut Hersteller beim Aufnehmen der Rute von der Hauptschnur. Clip-Absenker bleiben auf der Schnur und rutschen mit. Bei Fox löst sich der Clip bei einem Hänger aus dem Blei.

Muss ich den Bissanzeiger anpassen?

Ja. Eine abgesenkte Schnur hängt anders als eine straffe. Mit einem schwereren Swinger oder Hanger zeigst du auch Fallbisse zuverlässig an.

Fazit: Welches Backlead passt zu dir?

Das richtige Absenkblei hängt davon ab, wo deine Schnur stört. Unsere Einordnung nach Einsatzzweck:

  • Vorrat an Clip-Absenkern: Paradox Fishing Absenkblei
  • Captive mit Wickelbrett: Magic Baits Absenkblei 95 g
  • Direkt vor dem Rig: Korda Flying Backleads
  • Einfache Einhand-Bedienung: Magic Baits Downrigger Backleads
  • Schwer bei Wind und Strömung: Anaconda Backlead 115 g
  • Clip löst sich bei Hängern: Fox Edges Downrigger Back Weights

Fang mit einer Bauart an, die dein häufigstes Problem löst. Stören Boote am Ufer, ist es ein Captive Backlead. Sind die Fische am Platz scheu, ein Flying Backlead. Den Rest ergänzt du, wenn du merkst, dass du ihn brauchst.

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So ist dieser Vergleich entstanden: Wir haben die Modelle anhand der öffentlich verfügbaren Hersteller- und Händlerangaben ausgewählt und eingeordnet. Einen eigenen Praxistest haben wir nicht durchgeführt. Technische Daten, Lieferumfang und Preise können sich ändern. Prüf vor dem Kauf immer die aktuelle Produktbeschreibung.


„Mitzumachen gibt mir das Gefühl, nützlich für den Planeten zu sein.“