Wenn es kalt wird und die Fische träge am Grund stehen, sind viele Kunstköder zu langsam oder zu leise. Ein Blade Bait ist dann oft die Antwort. Das kleine Metallblatt vibriert schon bei einem kurzen Zupfer so stark, dass du es in der Rute spürst. Zander und Barsche reagieren auf dieses Summen, auch wenn sie sonst kaum beißen.
In diesem Blade Bait Vergleich stellen wir dir sieben Vibrationsköder vor: Blechvibs von Savage Gear, Rapala, LMAB und Facikono sowie Lipless Crankbaits von Rapala, Yo-Zuri und Strike King. Alle Köder haben keine Tauchschaufel und sinken. Was sie unterscheidet, sind Gewicht, Länge, Material und die Art der Vibration. Falls du neu beim Zanderangeln bist, lies vorher den Ratgeber Zanderangeln für Anfänger.
Wichtig: Zander hat in fast allen Bundesländern eine Schonzeit im Frühjahr, oft kombiniert mit einem Kunstköderverbot. Blade Baits sind Kunstköder, auch wenn sie am Grund gefischt werden. Prüf die Termine für dein Gewässer.
Transparenzhinweis: Die Buttons und Produktlinks in diesem Beitrag sind Affiliate-Links zu Amazon. Als Amazon-Partner verdient Fangpilot an qualifizierten Verkäufen. Für dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Wir haben die Vibrationsköder nicht selbst im Praxistest gehabt. Alle technischen Daten stammen aus den Angaben der Hersteller und aus den Produktbeschreibungen der Händler (Stand: September 2026). Wo sich Angaben widersprechen oder fehlen, sagen wir dir das.
Blade Bait Vergleich: die 7 Modelle auf einen Blick
| Modell | Stärke | Eckdaten laut Hersteller |
|---|---|---|
| 1. Savage Gear VIB Blade | Blechvib mit drei Einhängepunkten | 4,5 cm / 8,5 g, Variante 5,5 cm / 14,5 g |
| 2. Rapala Rap-V Blade RVB6 | Blade Bait mit Rassel und zwei Ösen | 6 cm, 14 g, Rassel, runder Snap |
| 3. Facikono Blade Bait 6er-Set | Sechs Blechvibs mit drei Löchern | 6 Stück, 7 cm, 20 g, Kupfer, 2 Drillinge |
| 4. LMAB Techno Vibe | Schlanker Vib mit Rassel und Tuning-Teilen | 3 Größen, Variante 15 g, Rasselkammer, Spinnerblatt |
| 5. Rapala Rippin‘ Rap | Lipless Crank mit schlankem Körper | Größe 06 / 2,5 Zoll, sinkend, variable Tiefe |
| 6. Yo-Zuri Rattl’N Vibe | Sinkender Vib mit vielen Rasselkugeln | 5/8 oz (rund 18 g), rund 6,4 cm, sinkend |
| 7. Strike King Red Eyed Shad | Lipless Crank mit freien Rasseln | 3/8 oz (rund 10,6 g), Drillinge Gr. 4, 3D-Augen |
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Blade Bait, Blechvib und Lipless Crank: Was ist was?
Die Begriffe werden oft durcheinander verwendet. Gemeinsam ist allen Ködern, dass sie keine Tauchschaufel haben, sinken und beim Einholen vibrieren. Der Unterschied liegt im Aufbau.
| Bauform | Aufbau | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Blade Bait (Blechvib) | dünnes Metallblatt, Bleikörper am Bauch, Einhängeloch oben | Jiggen am Grund, kaltes Wasser |
| Lipless Crankbait | hohler Kunststoffkörper, oft mit Rasseln | Einkurbeln, Rippen über Kraut |
| Metall-Vib | schlanker Metallkörper, teils mit Rassel | Weitwurf, Suchen großer Flächen |
Blade Baits sind dünn, schwer und kompakt. Sie fliegen weit und kommen schnell zum Grund. Lipless Crankbaits haben mehr Volumen und oft laute Rasseln. Sie werden eher gleichmäßig eingeholt oder aus dem Kraut gerissen. Wenn du Wobbler mit Schaufel zum Vergleich suchst, schau in den Crankbait Vergleich.
Worauf du beim Kauf eines Blade Baits achten solltest
Gewicht passend zur Tiefe
Das Gewicht entscheidet, wie schnell der Köder sinkt und wie gut du den Grund spürst. Für Barsch in 2 bis 5 m reichen 8 bis 10 g. Für Zander in 5 bis 10 m oder bei Strömung sind 14 bis 20 g sinnvoll. Die Spanne in diesem Vergleich reicht von 8,5 g beim kleinen Savage Gear VIB Blade bis 20 g beim Facikono-Set.
Länge und Silhouette
Blade Baits sind kurz, meist 4 bis 7 cm. Die kompakte Form imitiert kleine Futterfische wie Stint oder junge Barsche. Für große Zander darf es die obere Grenze sein, für Barsch eher die untere.
Einhängepunkte
Viele Blechvibs haben mehrere Löcher auf dem Rücken. Der Savage Gear VIB Blade und das Facikono-Set haben drei, der Rapala Rap-V Blade zwei. Weiter vorne eingehängt läuft der Köder ruhiger und schneller, weiter hinten vibriert er stärker. Häng den Köder immer in einen kleinen Karabiner, damit er frei arbeiten kann. Passende Größen zeigt der Karabinerwirbel Vergleich.
Rasseln
Lipless Crankbaits haben fast immer Rasseln, Blechvibs meist nicht. Der LMAB Techno Vibe und der Rapala Rap-V Blade sind hier Ausnahmen. Rasseln helfen im trüben Wasser und bei Nacht. In klarem Wasser und bei scheuen Fischen kann ein leiser Köder besser sein.
Haken und Hängergefahr
Zwei Drillinge sind Standard. Am steinigen Grund führt das zu Hängern. Der LMAB Techno Vibe bringt deshalb einen Zwillingshaken zum Tauschen mit. Du kannst auch den vorderen Drilling abnehmen oder gegen einen Einzelhaken ersetzen. Robuste Ersatzhaken findest du im Drillingshaken Vergleich.
Die 7 Vibrationsköder im Detail
Zu jedem Modell findest du die wichtigsten Daten laut Hersteller oder Händler. Bei amerikanischen Ködern rechnen wir Unzen in Gramm um.
1. Savage Gear VIB Blade
Der VIB Blade von Savage Gear ist ein klassischer Blade Bait: ein schmales Metallblatt mit Bleikörper am Bauch und zwei Drillingen. Beim Einholen und in der Absinkphase vibriert er und bricht laut Hersteller von der Mittellinie aus. Savage Gear nennt dieses Laufbild VMS, Vivid Movement System.
Auf dem Rücken sitzen drei Einhängepunkte. Je weiter hinten du den Snap einhängst, desto stärker wird die Vibration. So passt du den Köder an Tempo und Aktivität der Fische an. Ausgelesen haben wir die Variante mit 4,5 cm und 8,5 g. Eine größere Version mit 5,5 cm und 14,5 g ist ebenfalls gelistet.
Eckdaten laut Herstellerangabe:
- Ausgelesene Variante: 4,5 cm / 8,5 g
- Weitere Variante: 5,5 cm / 14,5 g
- Drei Einhängepunkte für unterschiedliche Vibration
- Vibriert beim Einholen und Absinken
- Zielfische laut Hersteller: Barsch, Hecht, Zander, Forelle
Passt gut, wenn du einen kleinen Blade Bait für Barsch suchst und mit dem Einhängepunkt die Aktion feinjustieren willst.
Weniger passend, wenn du tiefe Flüsse mit Strömung beangelst. 8,5 g kommen dort nur langsam zum Grund.
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2. Rapala Rap-V Blade RVB6
Mit dem Rap-V Blade hat Rapala einen eigenen Blade Bait im Programm. Die ausgelesene Variante RVB6 ist 6 cm lang und wiegt 14 g. Das ist ein gutes Mittelmaß für Zander und große Barsche in 3 bis 8 m Tiefe.
Laut Rapala hat der Köder ein zweistufiges Ösensystem, also zwei Einhängepunkte für eine ruhigere oder stärkere Vibration. Er kommt serienmäßig mit einem runden Snap, sodass du ihn direkt ans Vorfach hängen kannst. Im Körper steckt eine Rassel, die zur Vibration ein Geräusch erzeugt.
Eckdaten laut Herstellerangabe:
- Länge: 6 cm
- Gewicht: 14 g
- Zwei Einhängepunkte
- Runder Snap serienmäßig
- Rassel im Körper
- Ausgelesene Farbe: Silber
Passt gut, wenn du einen Blade Bait mittlerer Größe suchst, den du sofort einhängen und fischen kannst.
Weniger passend, wenn du ganz flach fischen willst. Mit 14 g sinkt der Rap-V Blade zügig.
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3. Facikono Blade Bait 6er-Set
Das Set von Facikono enthält sechs Blade Baits in unterschiedlichen Farben. Jeder Köder misst laut Titel 7 cm und wiegt 20 g. Damit ist er der schwerste Blechvib in diesem Vergleich und eignet sich auch für tiefere Bereiche oder leichte Strömung.
Auf dem Rücken sind drei Löcher. Das vordere empfiehlt der Hersteller für schnelles Suchen bei aktiven Fischen, das mittlere für starke Vibration, das hintere für langsames Einholen mit Jigging-Einlagen am Grund. Das Material gibt der Anbieter als Kupfer an. Jeder Köder trägt zwei Drillinge und hat laut Beschreibung eine reflektierende Oberfläche.
Eckdaten laut Herstellerangabe:
- Inhalt: 6 Blade Baits
- Länge: 7 cm (Variante 6,9 cm)
- Gewicht: 20 g (Variante 19,8 g)
- Material laut Anbieter: Kupfer
- Drei Einhängelöcher
- Zwei Drillinge pro Köder
Passt gut, wenn du Blade Baits in mehreren Farben ausprobieren willst und bereit bist, Köder am Grund auch mal zu verlieren.
Weniger passend, wenn du bekannte Hakenmarken erwartest. Zu Hersteller und Qualität der Drillinge macht das Listing keine Angaben.
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4. LMAB Techno Vibe
Der Techno Vibe von LMAB ist ein schlanker Vibrationsköder. Trotz der schmalen Form hat LMAB eine Rasselkammer verbaut, was bei Vibes eher selten ist. Der Köder vibriert und rasselt also gleichzeitig.
Spannend ist das Zubehör. Ein kugelgelagertes Spinnerblatt kann den hinteren Drilling ersetzen. Dann arbeitet der Köder auch in der Absinkphase und wird zum Jigspinner. Vorne kannst du den Drilling gegen einen mitgelieferten Zwillingshaken tauschen, um am Grund weniger Hänger zu haben. Viele Dekore sind laut Hersteller handlackiert und UV-aktiv, darunter Ayu, Firetiger und White Tiger.
Eckdaten laut Herstellerangabe:
- Größen: 3 Varianten, ausgelesen 15 g
- Material: Metall
- Rasselkammer
- Kugelgelagertes Spinnerblatt als Tausch für den hinteren Drilling
- Zwillingshaken als Tausch für den vorderen Drilling
- Handlackierte, teils UV-aktive Dekore
Passt gut, wenn du gern tüftelst und einen Köder willst, den du je nach Situation vom Vib zum Jigspinner umbauen kannst.
Weniger passend, wenn du einen einfachen Köder ohne Zusatzteile suchst.
Hinweis: Die Variante ist mit 15 g angegeben, das Datenblatt nennt 13,5 g Artikelgewicht. Eine Längenangabe fehlt im Listing.
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5. Rapala Rippin‘ Rap
Der Rippin‘ Rap ist ein Lipless Crankbait, also ein Wobbler ohne Tauchschaufel. Rapala hat ihn mit dem Profi Mike Iaconelli entwickelt. Der schlanke Körper sinkt und lässt sich in jeder Tiefe führen. Wie tief er läuft, hängt allein davon ab, wie lange du ihn absinken lässt.
Das typische Einsatzmuster ist das „Rippen“: Du reißt den Köder mit einem kräftigen Rutenschlag aus dem Kraut oder vom Grund hoch und lässt ihn wieder fallen. Laut Beschreibung setzt Rapala bei diesem Modell bewusst auf gedämpfte Farben. Ausgelesen haben wir die Größe 06, die als 2,5 Zoll angegeben ist, also rund 6 cm.
Eckdaten laut Herstellerangabe:
- Größe: 06 / 2,5 Zoll (rund 6 cm)
- Bauart: Lipless Crankbait, sinkend
- Lauftiefe: variabel, je nach Absinkzeit
- Entwickelt mit Mike Iaconelli
- Ausgelesene Farbe: Chrome
- Gewicht: nennt das Listing nicht
Passt gut, wenn du Lipless Cranks über Kraut und an Kanten mit harten Rutenschlägen führen willst.
Weniger passend, wenn du das Gewicht genau kennen musst, um Rute und Tiefe abzustimmen. Das fehlt im Listing.
Hinweis: Das Datenblatt nennt „Holz“ als Material und 11,1 x 4,1 x 2,2 cm als Maß. Der Rippin‘ Rap ist ein Kunststoffköder, das Maß gehört vermutlich zur Verpackung.
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6. Yo-Zuri Rattl’N Vibe
Der Rattl’N Vibe von Yo-Zuri ist ein sinkender Lipless Crank aus Kunststoff. Laut Hersteller ist er so gewichtet, dass er beim Fallen mit dem Kopf nach unten schwimmt. Im Körper stecken mehrere Rasselkugeln für Geräusch und Vibration.
Yo-Zuri empfiehlt ihn auch zum vertikalen Jiggen, etwa beim Eisangeln. Das macht ihn interessant für Zander vom Boot, wenn du direkt unter dir am Grund fischst. Die ausgelesene Variante wiegt 5/8 oz, das sind rund 18 g. Das Datenblatt nennt 6,4 cm Länge.
Eckdaten laut Herstellerangabe:
- Gewicht: 5/8 oz (rund 18 g)
- Länge laut Datenblatt: 6,4 cm
- Bauart: Lipless Crankbait, sinkend
- Mehrere Rasselkugeln
- Geeignet für Wurf und Vertikaljiggen
Passt gut, wenn du vom Boot vertikal auf Zander fischen oder einen lauten Vib weit werfen willst.
Weniger passend, wenn du ganz leise, dezente Köder für klares Wasser suchst.
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7. Strike King Red Eyed Shad
Der Red Eyed Shad ist in den USA ein weit verbreiteter Lipless Crankbait. Strike King nennt ihn einen Standard auf der Profi-Tour und erwähnt ausdrücklich Zander als Zielfisch, neben verschiedenen Barscharten.
Der Köder hat 3D-Augen und frei schwebende Rasseln. Besonders hebt Strike King die Aktion in der freien Fallphase hervor, also genau dann, wenn Zander oft zupacken. Die ausgelesene Variante wiegt 3/8 oz, rund 10,6 g, und trägt Drillinge der Größe 4. Laut Hersteller lässt er sich ganzjährig einsetzen, im Frühjahr etwa an aufkommenden Krautkanten.
Eckdaten laut Herstellerangabe:
- Gewicht: 3/8 oz (rund 10,6 g)
- Drillinge: Größe 4
- Frei schwebende Rasseln, 3D-Augen
- Ausgelesene Farbe: Natural Shad
- Einsatz: ganzjährig laut Hersteller
Passt gut, wenn du einen bewährten Lipless Crank für Barsch und Zander suchst, der auch beim Absinken arbeitet.
Weniger passend, wenn du tiefe Stellen schnell erreichen musst. Mit rund 10,6 g braucht er etwas Zeit bis zum Grund.
Hinweis: Das Datenblatt nennt „Metall“ als Material und 5,2 x 9,3 x 16,2 cm als Maß. Das passt nicht zum Kunststoffköder und beschreibt eher die Verpackung. Eine Länge des Köders nennt das Listing nicht.
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So fischst du einen Blade Bait auf Zander
- Stelle suchen. Blade Baits spielen ihre Stärke an Kanten, Plateaus und tiefen Löchern aus. Im Winter stehen Zander und Barsche dort oft dicht am Grund.
- Absinken lassen. Wirf aus und lass den Köder an gespannter Schnur zum Grund sinken. Die meisten Blade Baits vibrieren schon beim Fallen. Ein Biss zeigt sich dann als kurzer Ruck oder erschlaffende Schnur.
- Kurz anjiggen. Heb die Rutenspitze mit einem kurzen, kontrollierten Zug etwa 30 bis 50 cm an. Du spürst das Summen des Blatts. Mehr braucht es nicht.
- Fallen lassen. Senk die Rute wieder ab und halte dabei leichten Kontakt. Der Köder flattert zum Grund zurück. In dieser Phase kommen die meisten Bisse.
- Variieren. Wechsle zwischen kurzen und langen Sprüngen und probier den Einhängepunkt. Bringt das nichts, hol den Köder gleichmäßig ein wie einen Lipless Crank.
Die richtige Ausrüstung für Blade Baits
Ein Blade Bait überträgt jede Vibration in die Rute. Damit du das spürst, brauchst du eine Rute mit schneller Spitze und Geflecht als Hauptschnur. Für Zander passt eine Rute mit 2,40 bis 2,70 m und einem Wurfgewicht bis etwa 30 g. Geeignete Modelle zeigt der Zanderrute Vergleich. Für kleine Blechvibs auf Barsch reicht eine leichtere Rute, wie sie im Barschrute Vergleich vorgestellt werden.
Vor das Geflecht kommt ein Fluorocarbon-Vorfach. Es ist abriebfest und unauffällig. In Hechtgewässern solltest du ein bissfestes Vorfach nehmen. Wie du Geflecht, Monofil und Fluorocarbon kombinierst, erklärt der Ratgeber Angelschnur richtig auswählen. Vom Boot hilft ein Echolot, um Kanten und Fischschwärme zu finden. Worauf du dabei achten solltest, steht im Ratgeber Echolot und Fischfinder auswählen.
Blade Bait oder Gummifisch?
Am Grund konkurriert der Blade Bait mit dem Gummifisch am Jigkopf. Beide Köder werden ähnlich geführt, wirken aber unterschiedlich.
| Köder | Stärke | Schwäche |
|---|---|---|
| Blade Bait | starke Vibration, weite Würfe, kompakt | zwei Drillinge, mehr Hänger |
| Gummifisch am Jigkopf | weich, natürlich, ein Haken | weniger Vibration, geringere Wurfweite |
An aktiven Tagen und in klarem Wasser ist der Gummifisch oft im Vorteil. Wenn das Wasser kalt ist und die Fische auf Reize kaum reagieren, holt der Blade Bait manchmal die entscheidenden Bisse. Viele Zanderangler haben beides dabei. Eine Auswahl an Shads findest du im Gummifische für Zander Vergleich.
Typische Fehler beim Fischen mit Blade Baits
- Zu hohe Sprünge. Ein Blade Bait braucht nur kurze Zupfer. Wer ihn meterweit hochreißt, verliert den Kontakt und verpasst Bisse.
- Direkt angeknotet. Ohne Karabiner kann der Köder nicht frei schwingen. Die Vibration wird schwächer.
- Schlaffe Schnur beim Absinken. Viele Bisse kommen in der Fallphase. Bei lockerer Schnur merkst du sie nicht.
- Immer das gleiche Loch. Der Einhängepunkt verändert die Aktion deutlich. Probier alle aus.
- Zu schwer für die Stelle. In flachem Wasser liegt ein 20-g-Blade sofort am Grund. Dann ist ein leichteres Modell besser.
Passende Fangpilot-Ratgeber für Zander- und Barschangler
- Jigspinner Vergleich
- Zanderwobbler Vergleich
- Barschköder Vergleich
- Zanderrolle Vergleich
- Chatterbait Vergleich
- Köderboxen richtig organisieren
Häufige Fragen zu Blade Baits und Vibrationsködern
Was ist ein Blade Bait?
Ein Blade Bait ist ein dünnes Metallblatt mit einem Gewicht am Bauch und meist zwei Drillingen. Beim Einholen oder Anheben vibriert es stark. Der Köder wird vor allem am Grund auf Zander und Barsch gefischt.
Wann lohnt sich ein Blade Bait?
Besonders in der kalten Jahreszeit, wenn die Fische träge am Grund stehen. Die starke Vibration kann dann Bisse auslösen, wenn andere Köder kaum Reaktion bringen.
Welches Gewicht brauche ich?
Für Barsch in flachem Wasser reichen 8 bis 10 g. Für Zander in größerer Tiefe oder bei Strömung sind 14 bis 20 g sinnvoll.
Was ist der Unterschied zu einem Lipless Crankbait?
Ein Blade Bait besteht aus einem flachen Metallblatt, ein Lipless Crankbait hat einen hohlen Kunststoffkörper mit Rasseln. Blade Baits werden eher gejiggt, Lipless Cranks eher eingekurbelt oder aus dem Kraut gerissen.
Wie vermeide ich Hänger?
Fisch mit kurzen Sprüngen und halte den Kontakt zum Köder. Du kannst den vorderen Drilling durch einen Zwillings- oder Einzelhaken ersetzen, wie es der LMAB Techno Vibe vorsieht.
Fazit: Welcher Vibrationsköder passt zu dir?
Blade Baits und Lipless Cranks sind Spezialisten für kaltes Wasser und träge Fische. Unsere Einordnung nach Einsatzzweck:
- Kleiner Blechvib für Barsch: Savage Gear VIB Blade
- Mittlere Größe mit Rassel: Rapala Rap-V Blade RVB6
- Schwere Blades im Set: Facikono Blade Bait 6er-Set
- Umbaubar zum Jigspinner: LMAB Techno Vibe
- Rippen über Kraut: Rapala Rippin‘ Rap
- Vertikal vom Boot: Yo-Zuri Rattl’N Vibe
- Lipless Crank mit Fallphase: Strike King Red Eyed Shad
Starte mit einem Blechvib um 14 g und einem Lipless Crank. Damit kannst du im Herbst und Winter die meisten Kanten und Plateaus abfischen.
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So ist dieser Vergleich entstanden: Wir haben die Modelle anhand der öffentlich verfügbaren Hersteller- und Händlerangaben ausgewählt und eingeordnet. Einen eigenen Praxistest haben wir nicht durchgeführt. Technische Daten, Lieferumfang und Preise können sich ändern. Prüf vor dem Kauf immer die aktuelle Produktbeschreibung.
