Beim Nachtangeln und bei mehrtägigen Sessions ist Strom schnell knapp. Handy, Kopflampe, Bissanzeiger und Wurfecholot wollen geladen werden, und die nächste Steckdose ist weit weg. Ein Solarpanel fürs Angeln lädt tagsüber nach, was du nachts verbrauchst.
Wir vergleichen fünf faltbare Solarpanels von BigBlue, ELECOM, Anker, FlexSolar und ALLPOWERS sowie zwei Solar-Powerbanks von elzle und A ADDTOP. Im Mittelpunkt stehen Leistung in Watt, Anschlüsse und Gewicht. Wenn du vor allem eine gute Powerbank ohne Solar suchst, schau in unseren Powerbank Vergleich fürs Angeln.
Hinweis zu Akkus und Hitze: Lithium-Akkus mögen keine Hitze. Lass Powerbanks und Handys beim Solarladen nicht stundenlang in praller Sonne liegen, sondern leg sie in den Schatten hinter das Panel. Halte dich an die Temperaturangaben des Herstellers.
Transparenzhinweis: Die Buttons und Produktlinks in diesem Beitrag sind Affiliate-Links zu Amazon. Als Amazon-Partner verdient Fangpilot an qualifizierten Verkäufen. Für dich ändert sich der Preis dadurch nicht. Wir haben die Solarpanels und Solar-Powerbanks nicht selbst im Praxistest gehabt. Alle technischen Daten stammen aus den Angaben der Hersteller und aus den Produktbeschreibungen der Händler (Stand: September 2026). Wo sich Angaben widersprechen oder fehlen, sagen wir dir das.
Solarpanel Vergleich: die 7 Modelle auf einen Blick
| Modell | Stärke | Eckdaten laut Hersteller |
|---|---|---|
| 1. BigBlue 28W Solar-Ladegerät | Leicht, mit Amperemeter | 28 W, USB-A und USB-C, 670 g, IP44 |
| 2. ELECOM NESTOUT 28W | SunPower-Zellen, Aufstellfüße | 28 W, 2x USB-A, 4,8 A, 771 g |
| 3. Anker SOLIX PS30 | IP65, USB-A und USB-C | 30 W, USB-A und USB-C, 1,1 kg, IP65 |
| 4. FlexSolar 60W | USB-C PD 40 W und DC-Ausgang | 60 W, USB-A 18 W, USB-C 40 W, DC 60 W, 1,2 kg, IP67 |
| 5. ALLPOWERS SE100 | 100 W für Powerstations | 100 W, XT60-Adapter, 4 kg, IP68 |
| 6. elzle Solar Powerbank 26800 mAh | Große Kapazität, 4 Klappzellen | 26800 mAh, 4 Solarpanels bis 5 W, USB-C 5 V/3 A |
| 7. A ADDTOP Solar Powerbank 20000 mAh | 6 W Solar, 22,5 W Schnellladen | 20000 mAh, 4 Panels mit 6 W, USB-A bis 22,5 W, PD 20 W |
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Faltbares Panel oder Solar-Powerbank?
Beide Gerätearten nutzen Sonnenlicht, arbeiten aber sehr unterschiedlich. Die wichtigste Frage ist, wie viel Fläche die Zellen haben.
| Gerät | Solarleistung hier | Passt zu |
|---|---|---|
| Kleines Faltpanel | 28 bis 30 W | Handy, Kopflampe, Powerbank |
| Großes Faltpanel | 60 bis 100 W | Powerstation, Laptop |
| Solar-Powerbank | 5 bis 6 W | Notreserve, Tagesausflug |
Ein Faltpanel ist ein reiner Stromerzeuger. Es speichert nichts. Du hängst also immer ein Gerät oder eine Powerbank dran. Eine Solar-Powerbank hat den Akku eingebaut, aber nur kleine Zellen. Sie ist bequem, lädt über die Sonne aber nur langsam nach.
Worauf du beim Kauf eines Solarpanels achten solltest
Leistung in Watt
Die Wattangabe ist die Spitzenleistung unter Idealbedingungen. Am Wasser bekommst du oft weniger, weil Wolken, flacher Sonnenstand oder Schatten vom Schilf die Leistung drücken. Plane daher lieber etwas mehr Watt ein, als du rechnerisch brauchst. Für Handy und Kopflampe reichen 28 bis 30 W. Für Powerstations sind 60 bis 100 W sinnvoll.
Anschlüsse
Einfache Panels haben nur USB-A, bessere zusätzlich USB-C. Das BigBlue liefert über beide Ports zusammen maximal 5 V/4 A. Das FlexSolar 60W bietet USB-C mit PD bis 40 W und zusätzlich einen DC-Ausgang für Powerstations. Das ALLPOWERS SE100 kommt mit Adaptern bis XT60. Prüf, welche Stecker deine Geräte brauchen.
Gewicht und Packmaß
Die kleinen Panels wiegen zwischen 670 g und 1,1 kg. Das SE100 bringt 4 kg auf die Waage. Wer mobil mit Rucksack unterwegs ist, nimmt die leichte Klasse. Wer mit Trolley oder Auto zum Karpfenplatz fährt, kann die großen Panels mitnehmen.
Wetterschutz
Die Schutzklassen reichen von IP44 beim BigBlue bis IP68 beim ALLPOWERS. IP44 schützt vor Spritzwasser und leichtem Regen. IP65 und höher halten auch Schauer besser aus. Die Anschlüsse bleiben trotzdem der empfindlichste Punkt, deshalb bei Regen möglichst abdecken.
Aufstellung und Befestigung
Ein Panel liefert nur dann gut, wenn es senkrecht zur Sonne steht. Ständer wie beim NESTOUT oder eine Stütze wie beim SE100 helfen. Ösen und Karabiner sind praktisch, um das Panel am Bivvy, Schirm oder Rucksack aufzuhängen.
Solarleistung der Powerbanks realistisch sehen
Die elzle-Powerbank bringt laut Hersteller bis 5 W, die A ADDTOP 6 W. Rechne selbst nach: 26800 mAh bei üblichen 3,7 V Zellspannung sind knapp 100 Wh. Mit 5 W bräuchtest du rein rechnerisch rund 20 Stunden volle Sonne. elzle sagt deshalb selbst, dass die Solarladung nur als Notlösung gedacht ist.
Die 7 Solarpanels und Powerbanks im Detail
Hier findest du jedes Modell mit den Daten laut Hersteller oder Händler, von leichten USB-Panels über Powerstation-Panels bis zu den Solar-Powerbanks.
1. BigBlue 28W Solar-Ladegerät
Das BigBlue 28W gehört zu den verbreitetsten faltbaren Solarladegeräten. Es wiegt 670 g und misst gefaltet 28 x 15,5 x 3 cm. Aufgeklappt sind es 83,5 x 28 cm. Das passt gut an die Rückseite eines Bivvys oder über die Rutentasche.
Ein digitales Amperemeter zeigt dir, wie viel Strom gerade fließt. So siehst du sofort, ob der Winkel zur Sonne stimmt. BigBlue gibt einen Wirkungsgrad der Zellen von bis zu 25,4 % an. Eine Reißverschlusstasche nimmt das Handy beim Laden auf.
Eckdaten laut Herstellerangabe:
- Nennleistung: 28 W
- Ausgänge: USB-A bis 5 V/2,4 A, USB-C bis 5 V/3 A, zusammen max. 5 V/4 A
- Gewicht: 670 g
- Gefaltet: 28 x 15,5 x 3 cm, offen 83,5 x 28 x 0,5 cm
- Schutzklasse: IP44 (gelegentlicher Regen, Nebel)
- Digitales Amperemeter, Reißverschlusstasche
Passt gut, wenn du ein leichtes Panel für Handy, Kopflampe und kleine Powerbanks suchst.
Weniger passend, wenn du eine Powerstation laden willst. Das Panel hat nur USB-Ausgänge.
Hinweis: Beide USB-Ports liefern zusammen maximal 5 V/4 A, also 20 W. Die 28 W beziehen sich auf die Panelleistung, nicht auf das, was am Kabel ankommt.
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2. ELECOM NESTOUT 28W
Das NESTOUT-Panel von ELECOM nutzt SunPower-Maxeon-Zellen. Laut Hersteller bringen sie bis zu 24 % mehr Effizienz als herkömmliche Zellen. Die Hülle ist aus wasserabweisendem Ripstop-Nylon.
Praktisch sind die zwei eingebauten, verstellbaren Ständer. Damit stellst du das Panel im richtigen Winkel zur Sonne auf, ohne es an Zelt oder Rucksack lehnen zu müssen. Eine LED-Anzeige zeigt, ob Solarstrom an den Ports ankommt.
Eckdaten laut Herstellerangabe:
- Nennleistung: 28 W
- Ausgänge: 2x USB-A, zusammen 4,8 A laut Titel
- Zellen: SunPower Maxeon
- Gewicht: 771 g
- Maße: 67 x 28,5 x 1,2 cm
- 2 verstellbare Ständer, LED-Stromanzeige
- Lieferumfang: USB-C-Kabel, Anleitung
Passt gut, wenn du das Panel frei am Angelplatz aufstellen willst und Wert auf gute Zellen legst.
Weniger passend, wenn du einen USB-C-Ausgang am Panel brauchst. Es gibt nur zwei USB-A-Ports.
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3. Anker SOLIX PS30
Das PS30 von Anker SOLIX bringt 30 W und je einen USB-A- und USB-C-Anschluss. Mit der Schutzklasse IP65 ist es besser gegen Regen geschützt als die meisten Stoffpanels in diesem Vergleich. Zwei Karabiner zum Aufhängen liegen bei.
Mit 1,1 kg ist es etwas schwerer als BigBlue und NESTOUT. Anker gibt 18 Monate Garantie. Für Angler, die bei wechselhaftem Wetter am Wasser sitzen, ist der bessere Spritzwasserschutz ein Argument.
Eckdaten laut Herstellerangabe:
- Nennleistung: 30 W
- Ausgänge: USB-A und USB-C
- Schutzklasse: IP65
- Gewicht: 1,1 kg
- Maße laut Datenblatt: 90,4 x 22,4 x 1,8 cm
- Lieferumfang: 2 Karabiner, Anleitung, 18 Monate Garantie
Passt gut, wenn du ein wetterfestes Markenpanel für Handy und Powerbank suchst.
Weniger passend, wenn du genaue Ausgangswerte pro Port vergleichen willst. Die nennt das Listing nicht.
Hinweis: Als Material nennt das Datenblatt „Silizium auf Glas mit Aluminiumrahmen“. Das passt nicht zu einem faltbaren Stoffpanel und ist vermutlich eine Standardangabe.
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4. FlexSolar 60W
Mit 60 W spielt das FlexSolar-Panel eine Klasse höher. Es hat drei Ausgänge: USB-A mit QC3.0 bis 18 W, USB-C mit PD3.0 bis 40 W und einen DC-Ausgang mit 20 bis 28 V und bis zu 60 W. Damit lädst du laut Hersteller auch kleine Powerstations unter 300 Wh.
Die Oberfläche besteht aus einer robusten Folie, die Zellen erreichen laut FlexSolar bis zu 24 % Wirkungsgrad. Mit IP67 ist das Panel staub- und wasserdicht. FlexSolar weist darauf hin, dass du für Bleibatterien einen Solarregler brauchst.
Eckdaten laut Herstellerangabe:
- Nennleistung: 60 W
- USB-A: QC3.0 bis 18 W
- USB-C: PD3.0 bis 40 W
- DC: 20 bis 28 V, bis 60 W
- Schutzklasse: IP67
- Gewicht: 1,2 kg
- Wirkungsgrad laut Hersteller: bis 24 %
Passt gut, wenn du eine kleine Powerstation oder einen Laptop am Wasser laden willst.
Weniger passend, wenn du eine Bleibatterie direkt anschließen willst. Dafür brauchst du einen Laderegler.
Hinweis: Das Datenblatt nennt 15 x 3 x 20 cm als Produktmaße. Für ein 60-W-Panel ist das offensichtlich nicht die aufgeklappte Größe, sondern bestenfalls das gefaltete Packmaß.
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5. ALLPOWERS SE100
Das SE100 von ALLPOWERS ist ein echtes Powerstation-Panel. Es liefert 100 W und kommt mit verschiedenen Adaptern bis XT60, damit es an die meisten tragbaren Stromspeicher passt. ALLPOWERS gibt einen Wirkungsgrad von 25 % an.
Die ETFE-Oberfläche und die Schutzklasse IP68 machen es robust. Eine Stütze hilft beim Ausrichten. Mit 4 kg ist es allerdings kein Panel, das du nebenbei in den Rucksack packst. Es gehört eher zum Karpfenansitz mit Auto in Reichweite.
Eckdaten laut Herstellerangabe:
- Nennleistung: 100 W
- Anschluss: Solarstecker mit Adaptern bis XT60
- Wirkungsgrad laut Hersteller: 25 %
- Oberfläche: ETFE, Schutzklasse IP68
- Gewicht: 4 kg
- Maße laut Datenblatt: 58,7 x 54,5 x 2,5 cm
- Aufbewahrungstasche, Stütze
Passt gut, wenn du bei mehrtägigen Sessions eine Powerstation für Bissanzeiger, Lampen und Kühlbox nachladen willst.
Weniger passend, wenn du nur ein Handy laden willst. Direkte USB-Ausgänge nennt das Listing nicht.
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6. elzle Solar Powerbank 26800 mAh
Die elzle-Powerbank verbindet einen großen Akku mit vier ausklappbaren Solarpanels. Mit 26800 mAh lädt sie laut Hersteller ein aktuelles Smartphone mehrere Male. Die vier Panels bringen bei direkter Sonne bis zu 5 W Eingangsleistung.
Wichtig ist der ehrliche Hinweis des Herstellers: Die Solarladung ist nur als Notlademöglichkeit gedacht. Der Akku wird hauptsächlich über USB-C geladen, das dauert laut elzle etwa 8 Stunden. Du kannst drei Geräte gleichzeitig laden.
Eckdaten laut Herstellerangabe:
- Kapazität: 26800 mAh
- Solar: 4 klappbare Panels, bis 5 W bei direkter Sonne
- USB-C: Ein- und Ausgang, 5 V/3 A
- 2x USB-A-Ausgang, 3 Geräte gleichzeitig
- Volle Ladung über USB-C: etwa 8 Stunden
- Schutz gegen Überladung, Überstrom, Kurzschluss, Tiefentladung
- Lieferumfang: USB-C-Kabel, Karabiner
Passt gut, wenn du einen großen Akku für mehrere Tage willst und die Solarzellen nur als Reserve siehst.
Weniger passend, wenn du den Akku nur mit Sonne voll bekommen willst. Das dauert mit 5 W sehr lange.
Hinweis: Ein Gewicht nennt das Listing nicht. Bei dieser Kapazität ist die Powerbank spürbar schwerer als ein Handy.
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7. A ADDTOP Solar Powerbank 20000 mAh
Die A ADDTOP Powerbank setzt ebenfalls auf vier ausklappbare Panels. Zusammen bringen sie laut Hersteller 6 W. Der Akku hat 20000 mAh und lässt sich mit einem 20-W-Netzteil in etwa 5 Stunden vollständig laden.
Beim Laden deiner Geräte ist sie flott: Die zwei USB-A-Ports liefern bis 22,5 W, der USB-C-Port PD 20 W. Eine integrierte Taschenlampe und eine Öse zum Aufhängen am Rucksack runden das Paket ab.
Eckdaten laut Herstellerangabe:
- Kapazität: 20000 mAh
- Solar: 4 faltbare Panels, zusammen 6 W
- USB-A: 2x bis 22,5 W
- USB-C: Ein- und Ausgang, PD 20 W aus, bis 18 W beim Laden
- Volle Ladung mit 20-W-Adapter: etwa 5 Stunden
- Integrierte Taschenlampe, Aufhängeöse
Passt gut, wenn du eine schnell ladende Powerbank mit Solarreserve und Lampe für die Tasche suchst.
Weniger passend, wenn du ein Gewicht vergleichen willst. Das nennt das Listing nicht.
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So nutzt du das Solarpanel am Angelplatz optimal
- Sonnigen Platz wählen. Stell das Panel dorthin, wo es möglichst lange direkte Sonne bekommt, nicht in den Schatten von Bäumen oder Schilf.
- Winkel nachführen. Richte das Panel alle ein bis zwei Stunden neu zur Sonne aus. Ein Amperemeter wie beim BigBlue zeigt dir sofort, ob es besser läuft.
- Über eine Powerbank puffern. Lade tagsüber eine Powerbank und damit abends Handy und Lampe. So nutzt du auch schwankende Sonne gut aus.
- Geräte in den Schatten legen. Das Handy oder die Powerbank liegt hinter dem Panel, nicht in der prallen Sonne.
- Nachts sicher verstauen. Pack das Panel bei Tau und Regen ein, damit Anschlüsse und Stoff trocken bleiben.
Wie viel Solarstrom brauchst du beim Angeln?
Mach eine kleine Bilanz. Ein Smartphone-Akku ist deutlich kleiner als eine große Powerbank. Eine Kopflampe oder eine Bivvy Lampe braucht meist nur wenige Wattstunden pro Nacht. Ein Wurfecholot hat einen kleinen Akku, den du per USB lädst. Für diese Geräte reicht ein 28-W-Panel mit einer Powerbank als Puffer in der Regel aus, wenn die Sonne mitspielt.
Anders sieht es aus, wenn du Kühlbox, Laptop oder mehrere Bissanzeiger über eine Powerstation versorgst. Dann lohnt sich ein 60- oder 100-W-Panel. Mehr Tipps zur Stromplanung findest du im Ratgeber Nachtangeln entspannt planen.
| Nutzung | Sinnvolle Klasse |
|---|---|
| Handy und Kopflampe am Tag | 28 bis 30 W Panel oder Solar-Powerbank |
| Wochenendsession mit Powerbank | 28 bis 60 W Panel |
| Mehrtägige Session mit Powerstation | 60 bis 100 W Panel |
Pflege und Lagerung
Wisch die Zellen mit einem weichen, feuchten Tuch ab, wenn Staub, Pollen oder Vogelkot darauf liegen. Schon ein dünner Belag kostet Leistung. Scharfe Reinigungsmittel schaden der Oberfläche.
Lagere Panels trocken und gefaltet. Powerbanks solltest du über den Winter nicht leer einlagern, sondern etwa halb geladen. Alle paar Monate nachladen hält den Akku gesund.
Typische Fehler beim Solarladen
- Zu wenig Watt geplant. Die Angabe gilt für ideale Sonne, am Wasser ist es oft weniger.
- Panel flach hingelegt. Ohne Ausrichtung zur Sonne verschenkst du viel Leistung.
- Handy in der Sonne geladen. Hitze schadet dem Akku mehr als langsames Laden.
- Solar-Powerbank überschätzt. 5 bis 6 W reichen nur als Reserve, nicht als Hauptstromquelle.
- Bleibatterie ohne Regler. FlexSolar weist ausdrücklich darauf hin, dass dafür ein Solarregler nötig ist.
Passende Fangpilot-Ratgeber rund um Strom und Nachtangeln
- Powerbank fürs Angeln Vergleich
- Nachtangeln sicher organisieren
- Stirnlampe zum Angeln auswählen
- Wurfecholot Vergleich
- Karpfenzelt und Bivvy Vergleich
- Gaskocher fürs Angeln
Häufige Fragen zu Solarpanels fürs Angeln
Wie viel Watt sollte ein Solarpanel zum Angeln haben?
Für Handy, Kopflampe und Powerbank reichen 28 bis 30 W. Wer eine Powerstation laden will, sollte 60 bis 100 W wählen.
Kann ich mein Handy direkt am Solarpanel laden?
Ja, über den USB-Ausgang. Besser ist es, eine Powerbank zu laden und damit das Handy. So gleichst du wechselnde Sonne aus und das Handy liegt nicht in der Hitze.
Lohnt sich eine Solar-Powerbank?
Als Reserve ja. Die kleinen Zellen bringen laut Herstellern nur 5 bis 6 W. Eine volle Ladung nur über die Sonne dauert sehr lange.
Funktioniert ein Solarpanel bei Wolken?
Ja, aber mit deutlich weniger Leistung. Bei dichter Bewölkung kann es sein, dass manche Geräte gar nicht laden.
Kann ich eine 12-V-Batterie mit dem Solarpanel laden?
Nicht direkt über USB. Für Bleibatterien brauchst du laut FlexSolar einen Solarregler. Für Powerstations gibt es Panels mit DC- oder XT60-Anschluss.
Fazit: Welches Solarpanel passt zu dir?
Die Wahl hängt davon ab, was du laden willst und wie viel du tragen magst. Unsere Einordnung nach Einsatzzweck:
- Leicht und bewährt: BigBlue 28W Solar-Ladegerät
- Frei aufstellbar mit guten Zellen: ELECOM NESTOUT 28W
- Wetterfestes Markenpanel: Anker SOLIX PS30
- USB-C mit viel Leistung: FlexSolar 60W
- Für Powerstations: ALLPOWERS SE100
- Große Powerbank mit Solarreserve: elzle 26800 mAh
- Schnelles Laden mit Lampe: A ADDTOP 20000 mAh
Kombinier im Zweifel ein kleines Panel mit einer guten Powerbank. Das ist leicht, flexibel und bringt dich zuverlässig durch das Wochenende.
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So ist dieser Vergleich entstanden: Wir haben die Modelle anhand der öffentlich verfügbaren Hersteller- und Händlerangaben ausgewählt und eingeordnet. Einen eigenen Praxistest haben wir nicht durchgeführt. Technische Daten, Lieferumfang und Preise können sich ändern. Prüf vor dem Kauf immer die aktuelle Produktbeschreibung.
